LG V40 ThinQ – einfach unscheinbar!

Ich hatte die Möglichkeit das LG V40 ThinQ für euch zu testen. Ein Shoutout geht schon mal raus an LG. Ich habe noch nie ein LG Smartphone besessen, aber als ich noch Verkäufer in einem Elektronikgeschäft war, fand ich die Geräte immer recht spannend. Doch in den letzten Jahren ist es deutlich stiller um den koreanischen Hersteller geworden. Wobei man nicht vergessen sollte, dass sehr viele Smartphonedisplays von LG gebaut werden. Sie versorgen damit verschiedene andere Hersteller. Aber wie auch immer, kommen wir zum LG V40 ThinQ. 

Komplizierter Name, einfache Ausstattung

Das V40 ist schlicht und hat ein einfaches Design. Kein Schnick Schnack. Es gibt zwar eine Notch, aber die fällt nicht wirklich auf. Vielleicht auch weil man sich einfach an den Anblick gewöhnt hat. Auf der Rückseite finden wir Aluminium und kein Glas. Das ist ungewöhnlich für Flaggschiff-Smartphones im Jahr  2019. Denn das Gerät ist erst diesen Januar auf den Markt gekommen. Aber irgendwie fühlt es sich deutlich älter an. Das merkt man nicht nur am Design. Dem Handy fehlt, dank Alu-Rückseite, Wireless Charging. Das finde ich nicht so schön. 2019 erwarte ich eine kabellose Lademöglichkeit. Dafür hat man ein wirklich sehr leichtes und kompaktes Smartphone in der Hose. Dennoch bekommt man ein 6,4“ großes Display mit einer wirklich sehr guten und scharfen Darstellung (QHD). Auch die Helligkeit und die Blickwinkel sind sehr gut. Das hätte ich von einem LG Gerät aber auch nicht anders erwartet.

Trend erkannt, Trend gebannt 

LG setzt wie andere Hersteller auch auf ein Triple-Cam System. Wir finden auf der Rückseite ein Kamera-Trio mit 16 MP + 12 MP + 12MP. Es besteht aus einer Hauptkamera, einer Weitwinkel- und einer Telezoomkameralinse. Auch auf der Vorderseite finden wir nicht nur eine Linse sondern ein Duo aus 8MP + 5 MP. Doch trotz der insgesamt 5 Kameras, hat mich die Qualität der Fotos nicht vom Hocker gehauen. Vor allem bei schlechtem Licht, sieht die Kamera von LG alt aus. 

Dafür hat man durch die vielen verschiedenen Objektive, eine Menge verschiedener Optionen um Fotos oder auch Videos aufzunehmen. 

Das lässt natürlich Platz für kreative Vielfalt und in der Nachbearbeitung kann man natürlich immer nochmal etwas rausholen. Allerdings ist für mich die  LG Cam nicht die typische Point and Shoot Kamera. 

Die Kamerasoftware wirkt ebenfalls etwas schwammig und auch umständlich. Nachdem ich erst vor kurzem das P30 Pro und das S10+ getestet habe, bin ich natürlich etwas verwöhnt. Aber wenn man bedenkt, dass all diese Smartphones im gleichen Quartal auf den Markt gekommen sind, hinkt LG bei der Kamera leider hinterher. 

Was gibts noch?

Das alt bekannte Spielchen, die Specs!

  • Snapdragon 845 Octa-Core mit bis zu 2,8 GHZ Taktung
  • 6 GB Arbeitsspeicher
  • 64 GB oder 128 GB interner Speicher 
  • Erweiterbar bis 2 TB
  • USB-C Anschluss
  • Android 8.1 Oreo
  • Dual-SIM
  • Bluetooth 5.0
  • 3,5 Klinkenanschluss 
  • Fingerabdruckscanner
  • Gesichtserkennung 
  • 14 MIl-STD 810G Militärstandard

Eigentlich ein nettes Datenblatt. Doch Android 9 hätte es schon sein dürfen. Auch der Lautsprecher ist für mich persönlich deutlich schlechter als das was die Konkurrenz abliefert. 

Fazit

Meiner Meinung nach, ist das LG V40 ThinQ für Menschen gut, die ein kompaktes, leichtes Smartphone mit einem guten Display und vielen Personalisierungsmöglichkeiten suchen. Denn dafür gibt es in den Einstellungen unzählige Möglichkeiten. 

Doch die UVP von 899€ ist definitiv zu hoch. Glücklicherweise ist das Smartphone online deutlich günstiger zu haben. 

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